Finden Sie hier eine Übersicht über unsere Leistungen.

Wir bieten Ihnen zahlreiche Möglichkeiten der Früherkennung und Behandlung von gynäkologischen Erkrankungen, Vorsorgeuntersuchungen, einer professionelle Schwangerschaftsbetreuung sowie Beratung in Fragen der Gesundheitsvorsorge an.

Unser Leistungs- und Behandlungsspektrum

  • Beratung, Betreuung und Therapie

    • Diagnostik und Behandlung frauenspezifischer Beschwerden und Erkrankungen
    • Impfberatung und Impfbetreuung
    • Teenagerbetreuung
    • Therapie der Wechseljahresbeschwerden
    • Beratung und Behandlung beim Kinderwunsch
  • Schwangerschaftsbetreuung und -vorsorge

    • Schwangerenbetreuung und Vorsorge
    • Ersttrimesterscreening (Nackenfaltenmessung und Laboranalyse, durch Frau Dr. Michniewicz)
    • 3D/4D Ultraschall
    • NIPT (Nicht invasive pränatale Tests)
    • Dopplersonographie der feto-maternalen Gefäße (durch Frau Dr. Michniewicz)
  • Vor- und Nachsorge

    • Krebsvorsorge
    • Nachsorge nach onkologischen Erkrankungen (Tumornachsorge)
    • Brustkrebsnachsorge inkl. DMP
  • Ultraschall

    • Vaginalsonographie (gynäkologischer Ultraschall)
    • Mammasonographie (Brustultraschall)
    • 3D/4D Ultraschall
  • Verhütung

    • Moderne Empfängnisverhütung
    • Pille und Pille danach
    • Spiraleinlagen & Hormonimplantateinlagen

Folgende zusätzliche Leistungen werden von Frau Krämer M.sc. angeboten:

  • Beratung, Betreuung & Therapie

    • Psychotherapie
    • Burnout Prophylaxe
  • Hormonersatztherapie

    Warum Hormonersatztherapie nach den Regeln der Präventionsmedizin?

    Mit dem Begriff „Wechseljahre“ bezeichnet der Volksmund eine Übergangsphase. Wir verlieren unsere Periode und wissen, jetzt ist es vorbei mit dem Kinder kriegen. Und, ist das alles? Nein, natürlich nicht. Denn die Natur gibt uns viele Annehmlichkeiten, um uns stark zu machen für die Schwangerschaft und die Aufgaben der Mutterschaft. Mit dem Verschwinden der Fruchtbarkeit verlieren wir auch viele damit verbundene Vorteile nach und nach. Und das spüren wir.

    Bis Anfang der 2000er Jahre hatte jeder Frauenarzt in seiner Weiterbildung gelernt, wie vielfältig die Auswirkungen dieser Veränderungen sind. Man behandelte seit den Sechzigern mit Pferdeöstrogen. Dann entstand durch die WHI Studie eine große Verunsicherung, und in der Öffentlichkeit entstand der Eindruck, Hormone seien grundsätzlich schädlich. Dass dies genau so falsch ist, wie das Verteilen von Hormonersatzstoffen mit der Gießkanne, spricht sich langsam herum. Die Autoren der WHI Studie selbst haben 2016 im Rahmen einer neuen Studie den Nutzen der Hormone betont. Es gibt nur wenige Frauen, die bei Hitzewallungen aus gesundheitlichen Gründen auf den Nutzen der Hormone verzichten sollen.

    Was unterscheidet nun den präventionsmedizinischen Ansatz von der sonst gebräuchlichen Hormontherapie?
    Man kann über die Wechseljahre Hitzewallungen lindern, schön und gut, aber was ist mit der Zeit danach? Heutzutage verbringen wir (hoffentlich) mehr als ein Drittel unseres Lebens in der Zeit nach den Wechseljahren. Und nun sind sie weg, die Hormone. Das merken wir an Schlafstörungen, Libidominderung oder dünnen Haaren und vielen anderen sichtbaren Veränderungen und Zipperlein, und das sind nur die Äußerlichkeiten. Viel wichtiger sind die gesundheitlich relevanten inneren Prozesse. Dabei geht es nicht nur um Östrogene, sondern um ein ganzes Orchester von Hormonen und Botenstoffen, über deren Wert uns wie so oft im Leben erst der Verlust belehrt. Und die Frage ist, sollen wir diesen Verlust hinnehmen? Nur weil Alterung definitionsgemäß keine Krankheit ist? Selbstverständlich muss der Ersatz genau in der Form erfolgen, in der unser Körper früher alles selbst hergestellt hat. Man betreibt also Naturheilkunde mit modernen Mitteln. Wir benutzen beim Diabetiker nicht mehr Schweineinsulin, sondern Labore bauen menschliches Insulin exakt nach. Genau so ist das seit vielen Jahren mit anderen menschlichen Hormonen möglich. Wir greifen nicht mehr zu Pferdeöstrogen. Wir benutzen auch keine pflanzlichen Hormone, denn das wäre genau so wenig artgerecht. Es gibt weder ein Tier, noch eine Pflanze, die menschliches Östrogen oder Progesteron oder sonst ein hier benötigtes menschliches Hormon produzieren könnten. Es muss das menschliche sein. Die Präventionsmedizin ist auch keine nach irgendeinem Eigennamen benannte „Methode“ (auch wenn ich meine wissenschaftlichen Lehrer Prof. Dr. Alfred Wolf, Prof. Dr. Dr. A.O. Mueck, PD Dr. Alexander Römmler und Prof. Dr.Dr. Johannes Huber nicht unerwähnt lassen möchte). Es geht schlicht und ergreifend um die Anwendung der sich weiter entwickelnden Kenntnisse der Wissenschaft von der Alterung. Wer mag, kann diese Formulierung ins Englische übersetzen. Muss man aber nicht.

  • Prävention

    • Präventionsmedizin
    • Präventive Hormonanalyse und Therapie
    • Orthomolare Prävention von Arzneimittel Nebenwirkungen